Hirsch Leber
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Hirsch Leber – kräftig, dunkel, mit tiefem Eigengeschmack. Frisch vom Jäger aus Berlin-Brandenburg, am Tag der Jagd verarbeitet und frisch vakuumiert. Für Wildleberwurst, Wildpastete, klassisch in Butter gebraten mit Zwiebeln und Apfel – oder als eleganter Leberparfait-Klassiker. Für Innereien-Liebhaber mit Anspruch.
Die Hirschleber ist die kräftigste unter den Wildsorten – größer als Rehleber, dunkler, mit einer Tiefe, die an Rinderleber erinnert, aber mit deutlich feinerem Aroma. Ein Stück für Innereien-Fans und alle, die die Nährstoffdichte von Leber schätzen.
Hirsch Leber frisch vom Jäger aus Berlin-Brandenburg
Bei Leber entscheidet Frische alles. Wir verarbeiten die Hirschleber noch am Tag der Jagd: Das Tier wird im Revier aufgebrochen, die Leber sofort entnommen, gekühlt und innerhalb weniger Stunden in unserer Zerwirkerei gereinigt, von Gallengängen und groben Adern befreit, frisch vakuumiert. Das ist der Unterschied zu Leber aus Supermärkten oder anonymem Großhandel – dort liegt das Produkt oft Tage, manchmal Wochen in Zwischenlagern.
Was macht die Hirsch Leber besonders?
Hirschleber ist durch die große Körpergröße des Tieres deutlich größer als Rehleber – bis zu 1,5 kg pro Stück. Die Farbe ist tiefrot-dunkel, die Textur kurzfaserig und fest. Der Geschmack ist kräftiger als Rehleber, aber feiner und eleganter als Rinder- oder Schweineleber. Für Innereien-Einsteiger ein ideales Übergangsprodukt zur Rinder-Leber, für Kenner ein eigenständiger Wildklassiker.
Hirsch Leber zubereiten – der Klassiker
- Vorbereiten: Leber trockentupfen, Häute und Adern entfernen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Nicht salzen.
- Mehlieren: In Mehl wenden, überschüssiges abklopfen.
- Pfanne: Reichlich Butter aufschäumen (nicht zu heiß).
- Braten: Pro Seite 90–120 Sekunden scharf anbraten. Innen muss sie rosa bleiben.
- Salzen erst zum Schluss.
Beilagen – die klassische Kombination
Geschmorte Apfelringe, in Butter glasierte Zwiebeln, Kartoffelpüree. Der deutsche Klassiker, der auch mit Hirschleber perfekt funktioniert. Modern: mit Portwein-Jus, Selleriepüree und karamellisierten Schalotten.
Weitere Zubereitungen
- Hirschleberwurst: Die klassische Verwendung mit Schweinebauch, Zwiebeln und Gewürzen.
- Wildpastete: Mit Hirschfleisch, Schweinebauch, Cognac als klassische Terrine.
- Leberparfait: Mit Sahne, Eiern, Butter püriert, gestockt – elegante Vorspeise.
- Jäger-Frühstück: Leberstreifen kurz gebraten, mit Rührei, Röstkartoffeln, Meerrettich.
- Auf Brot: Gebratene Scheiben auf Sauerteig mit Preiselbeeren und Zwiebelkonfit.
Hirschleber in der Nährwert-Betrachtung
Leber ist ein Superfood, lange bevor der Begriff erfunden wurde: hoher Eisengehalt, viel Vitamin A, B12, Folsäure, Zink. Eine Portion Hirschleber ist eine komplette Ernährungsportion mit Mineralien und Vitaminen. Wegen des hohen Vitamin-A-Gehalts sollten Schwangere und Kleinkinder Leber nur in Maßen essen.
Handwerk, das man schmeckt
Hirsch-Charcuterie aus Brandenburger Jagd ist das Gegenmodell zur industriellen Wurstproduktion. Keine Schnelltrocknung, keine Flüssig-Raucharomen, keine synthetischen Zusätze. Stattdessen: Pökeln in Ruhe, Räuchern mit echtem Buchenholz, Reifen bei kontrolliertem Klima über Wochen. Was dabei entsteht, ist Charcuterie, wie man sie in guten italienischen oder spanischen Metzgereien findet – nur aus Rotwild statt aus Zuchttier.
Häufige Fragen
Wie viel pro Person?
150–180 g als Hauptgang, 80–100 g als Vorspeise.
Muss ich die Leber wässern?
Bei sehr kräftigem Wildaroma: 2 Stunden in Milch oder Apfel-Buttermilch-Mix. Sonst nicht nötig.
Darf Leber rosa sein?
Ja, sie muss es sogar, sonst wird sie zäh und trocken.
Hält tiefgefroren?
Vakuumiert bei –18 °C bis zu 6 Monate.
Ist Hirschleber für Kinder geeignet?
In kleinen Mengen ja. Wegen des hohen Vitamin-A-Gehalts nicht regelmäßig bei Kleinkindern.
