Wildschwein Keule ohne Knochen
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Wildschwein Keule ohne Knochen – ausgelöst, pariert, küchenfertig. Ideal für den klassischen Wildbraten, als Rollbraten mit Füllung oder als Niedrigtemperatur-Braten. Wildfleisch direkt vom Jäger aus Berlin-Brandenburg. Einfacher zu tranchieren, flexibler in der Zubereitung, gleicher Geschmack wie die Keule am Knochen.
Die ausgelöste Wildschweinkeule ist die Praxis-Variante des klassischen Schmorbratens. Wer sich das Tranchieren am Knochen sparen möchte, wer einen Rollbraten mit Füllung plant oder einen Niedrigtemperatur-Braten machen will, greift zu dieser Variante. Wildfleisch direkt vom Jäger aus Berlin-Brandenburg, handwerklich ausgelöst und pariert.
Wildschweinfleisch direkt vom Jäger aus Berlin-Brandenburg
Unsere Wildschweine leben frei in den Wäldern Brandenburgs. Sie fressen, was der Wald bietet – Eicheln, Bucheckern, Wurzeln, Pilze, junges Grün. Diese abwechslungsreiche Ernährung macht den Unterschied, den man schmeckt: ein kräftiges, nussiges, tiefes Wildaroma, das keine Zucht je liefern kann. Unsere Jäger erlegen das Wild im Rahmen der nachhaltigen Hege – ein Beitrag zur Bestandsregulierung, weil die Wildschweinpopulation in Brandenburg Jahr für Jahr wächst. Nach der Jagd wird das Tier im Revier aufgebrochen, zügig gekühlt und in unserer eigenen Zerwirkerei per Hand zerlegt. Wildschwein, wie es sein sollte: rückverfolgbar, handwerklich, regional.
Drei Zubereitungswege
1. Klassischer Schmorbraten
Mit Küchengarn in Form binden, scharf anbraten, mit Röstgemüse und Rotwein ablöschen, bei 140 °C 2 bis 3 Stunden schmoren. Sauce reduzieren, in Scheiben aufschneiden, mit Rotkohl und Knödeln servieren.
2. Niedrigtemperatur-Braten
Keule anbraten, bei 80 °C im Ofen bis Kerntemperatur 65 °C (4–6 Stunden). Gleichmäßig durchgegart, extrem zart. Perfekt, wenn Gäste erwartet werden und Timing flexibel bleiben muss.
3. Rollbraten mit Füllung
Die ausgelöste Keule flachklopfen, mit einer Füllung bestreichen, fest einrollen, binden. Gute Füllungen:
- Steinpilze, Schalotten, Speck, Thymian
- Dörrpflaumen, Walnüsse, Rosmarin
- Apfel, Zwiebeln, Majoran, Semmelwürfel
- Maronen, Cranberries, Salbei
Anbraten, bei 140 °C in Rotwein-Wildfond schmoren, in dicken Scheiben aufschneiden. Ein Showstück für die Festtafel.
Beilagen & Saucen
Klassisch: Rotkohl, Knödel, Preiselbeeren, Rotwein-Wacholder-Sauce. Gehoben: Sellerie-Püree, glasierte Maronen, Portwein-Jus. Leichter: Kartoffelstampf mit Petersilie, gedünstetes Wurzelgemüse.
Keule ohne oder mit Knochen?
Ohne Knochen ist die Keule flexibler: Rollbraten, gleichmäßiges Garen, einfaches Tranchieren. Mit Knochen bleibt sie beim klassischen Schmorbraten aromatischer und saftiger. Beide Varianten haben ihre Berechtigung – die ausgelöste ist die bessere Wahl, wenn Sie modernere Zubereitungen oder Rollbraten planen.
Warum Wildschwein vom Jäger?
Wildschweinfleisch direkt vom Jäger unterscheidet sich in jeder Hinsicht von Schweinefleisch aus dem Supermarkt. Das Fleisch ist dunkler, fester, aromatischer – mit einem typisch nussigen Ton, der von der natürlichen Ernährung im Wald kommt. Kein Kraftfutter, kein Antibiotika-Einsatz, keine Transportwege aus Polen oder Spanien. Stattdessen Wild aus freier Wildbahn in Berlin-Brandenburg, handwerklich zerlegt und frisch vakuumiert. Wildschweinfleisch ist außerdem nachhaltig: Die hohen Bestände machen die Bejagung zur ökologischen Notwendigkeit – wer Wildschwein kauft, unterstützt aktiv den Waldschutz.
Häufige Fragen
Wie schwer ist die ausgelöste Keule?
1,5 bis 3 kg je nach Tier.
Wie viele Personen?
220–250 g pro Person. 2 kg reicht für 8 Gäste.
Welche Kerntemperatur?
65 °C – durchgegart, aber noch saftig.
Kann ich Teile als Gulasch verwenden?
Ja – die Unterschale eignet sich hervorragend für Wildschweingulasch oder Ragout.
Muss ich beizen?
Nein. Eine Kräutermarinade mit Öl, Knoblauch, Wacholder und Rosmarin genügt.
